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China University of Political Science and Law, Peking

Foto: 이룬 봉 CC0 Public Domain

Die Chinesische Universität für Politik- und Rechtswissenschaft (Chinese University of Political Science and Law, CUPL) ist eine öffentliche Universität in Peking. Die CUPL gehört nach Top Positionen in den Rankings, gerade im Bereich der Rechtswissenschaften, zu den besten Universitäten Chinas. Gegründet wurde die CUPL, wie viele staatliche Universitäten 1952 im Zuge der Kulturrevolution.

Die CUPL teilt sich in zwei Campus auf, der eine befindet sich in Haidian, dem Universitätsviertel Pekings, das alleine schon über 2.000.000 Einwohner hat. Der andere Campus befindet sich außerhalb der Innenstadt Pekings und ist für die undergraduates bestimmt. Allerdings finden die Kurse für ausländische Studierende ausschließlich auf dem städtischen Campus statt. Es werden Sprachkurse angeboten, alle Vorlesungen finden jedoch auf Englisch statt.

Die CUPL gehört trotz ihrer hohen akademischen Stellung in China zu den kleinen Universitäten, was insbesondere den Austausch mit den Studierenden vor Ort erleichtert. Unterkünfte werden auf dem Campus zur Verfügung gestellt, es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, privat auf Wohnungssuche zu gehen.

"Ich habe ein wunderbares Semester in einer lebendigen Großstadt erlebt, in einer fremden Kultur und habe Erfahrungen gemacht, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde. Ich kann alle nur ermutigen ein Auslandssemester in China zu machen, auch wenn dies bedeutet, dass man großen Herausforderungen entgegensteht."

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Das Austauschprogramm der Chinese University of Political Science and Law und der Universität zu Köln findet im Rahmen des "Chinesisch-Deutschen Instituts für Rechtswissenschaften" (中德法学院) statt.

Das Chinesisch-Deutsche Institut für Rechtswissenschaften an der CUPL ist ein gemeinsames Projekt der CUPL und sieben deutschen Kooperationsuniversitäten: die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht), die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Universität Hamburg, die Universität zu Köln sowie seit 2014 die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Humboldt-Universität zu Berlin.

Ziele des Instituts sind die Verbreitung fundierter Kenntnisse des deutschen und europäischen Rechts in China, die Ausbildung von chinesischen und deutschen qualifizierten juristischen Nachwuchs-kräften, die rechtswissenschaftliche Forschung sowie die Unterstützung der Entwicklung des chinesischen Rechtssystems durch bilaterale rechtliche Zusammenarbeit und die Verankerung und Festigung deutscher Rechtstradition in China. Das Institut trägt auch dazu bei, deutsche JuristInnen mit dem chinesischen Recht vertraut zu machen. Von dieser Verzahnung profitieren beide Rechtsräume mittel- und langfristig in wissenschaftlicher wie auch in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht.