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Università degli Studi di Ferrara, Ferrara

Foto: Demko/ Damian CC0 Public Domain

Die Universität von Ferrara (Università degli Studi di Ferrara) ist eine Hochschule in Ferrara, an der 12.000 Studenten eingeschrieben sind.

Anfang des 16. Jahrhunderts kamen viele Studenten von anderen Universitäten zur kleineren und billigeren Universität von Ferrara, um dort günstiger einen Abschluss zu erwerben, so etwa Paracelsus und Nicolaus Copernicus. Der ermländische Kanoniker, der als Astronom berühmt wurde, erwarb am 31. Mai 1503 im bischöflichen Palast den Doktorgrad des kanonischen Rechts, nachdem er in Bologna und Padua studiert hatte.

Ferrara hat ca. 135'000 Einwohner und ist damit eine überschaubare Kleinstadt im Norden Italiens, in der man sich schnell zurechtfinden und einleben kann. Sie liegt in der Emilia-Romagna an der Adriaküste zwischen Venedig (ca. 45 min. Zugfahrt) und Bologna (ca. 30 min.).

Charakteristisch ist zunächst einmal die 9 km lange Stadtmauer, die Ferrara umfasst und auf der vor allem im Sommer ein reger Betrieb herrscht.

Die Altstadt, in deren Zentrum sich der Duomo und das Castello befinden, ist autofreie Zone und damit wohl Grund für den Namen „Ferrara – Città delle biciclette“. Dazu gehört, dass wer mit dem Rad unterwegs ist, einfach immer Vorfahrt hat, sowohl Fußgänger als auch Autofahrer müssen da zurücktreten.

Ferrara ist optimaler Ausgangspunkt für Tagestouren in die umliegenden Städte (Bologna, Venedig, Ravenna, Verona, Padua…) und Wochenendtouren in weiter entfernte Städte wie zum Beispiel Florenz, Rom oder Mailand. Hinzukommt, dass das Bahnfahren in Italien sehr günstig ist, sodass man ohne Auto sehr mobil ist und eine Menge vom Land und den Leuten sehen kann.

In Ferrara wird im Fühjahr/ Sommer sehr viel für Kulturfreunde geboten. Es gibt Museumsnächte, Konzerte, Ausstellungen und Märkte in Hülle und Fülle. Als absolutes Touristenhighlight gilt der „Pallio“ Mitte Mai, ein mittelalterlicher Wettkampf in dem die einzelnen Stadtviertel in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten und dessen Höhepunkt ein Pferderennen auf dem „piazza ariostea“ ist.

 

"Abschließend bleibt zu sagen, dass ich nur jedem, der die Möglichkeit hat oder mit dem Gedanken spielt, für ein (oder besser zwei!!!) ins Ausland zu gehen, die Gelegenheit am Schopfe packen sollte, denn nach einem Jahr kann ich sagen, dass die Zeit in Ferrara mit Sicherheit eine der schönsten und aufregendsten in meinem Leben war! Und wer nicht nur auf Grund fachlicher Weiterbildung ins Ausland will, für den ist das italienische Lebensgefühl, das „dolce vita“ mit Sicherheit das Richtige!"