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Università degli Studi di Genova, Genua

Foto: Francesca Traverso CC0 Public Domain

Die Universität Genua (italienisch: Università degli Studi di Genova) ist eine staatliche Universität in der norditalienischen Hafenstadt Genua mit etwa 37.000 Studierenden.

Die Universität liegt in den nationalen italienischen Rankings regelmäßig unter die ersten fünf Plätze.

Genua ist die Hauptstadt der italienischen Region Ligurien und hat etwa 690.000 Einwohner. Die im Nordwesten des Landes am Ligurischen Meer gelegene Stadt war das ehemalige Zentrum der im Mittelalter bedeutenden Republik Genua. Die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit den Renaissance- und Barockbauten der Palazzi dei Rolli im Zentrum der Altstadt wurden im Jahre 2006 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

In der Bucht von Genua steigt das Gebirge des Apennins landeinwärts steil an und legt damit die gesamte Charakteristik der Stadt fest. Genua ist aufgrund seiner Lage eine fast ausschließlich dem Meer zugewandte Stadt. Deutlich wird dies beispielsweise bei einer Zugfahrt von Mailand nach Genua: Nach minutenlangen Fahrten durch stockdunkle Tunnel erscheinen unvermittelt das Mittelmeer und die Stadt.

Genuas Altstadt ist eine der größten Europas. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zunehmend dem Verfall preisgegeben. In den 1980er und 1990er Jahren wurden viele, bisher vernachlässigte Bauwerke, hauptsächlich Kirchen und Palazzi restauriert und rekonstruiert. Die vollständige Restauration des prächtigen Palazzo Ducale, einst Machtzentrum der Dogen und Senatoren und heute Austragungsort zahlreicher Kulturveranstaltungen und des Opernhauses Carlo Felice, das im Zweiten Weltkrieg bis auf die neoklassizistische Vorhalle zerstört worden war, brachten der Stadt eine kulturelle Aufwertung. Beide Gebäude sind an der Piazza De Ferrari gelegen, die den Mittelpunkt der Stadt darstellt.

 

"Die Zeit in Genua war wirklich unvergesslich und voller neuer und interessanter Erfahrungen. Es ist mir sehr schwer gefallen mich von Genua und meinen Freunden dort zu trennen, denn auch wenn die Zeit unheimlich schnell vergangen ist, ist es doch ein neues zu Hause geworden.

Man wird jeden Tag vor neue Herausforderungen gestellt, die einem zu Hause nie begegnen würden. Ich kann nur alle dazu ermutigen."

Angela H.